Medien vs. Medien

Medien allgemein: die Informationsmittler

Medien sind keine Erfindung des technologischen Zeitalters. Schon die Steinzeitmenschen vermittelten auf virtuose und ausdrucksstarke Weise farbenprächtig ihre Erfolge und Misserfolge auf Jagdausflügen sowie die Angriffe gefährlicher Mammuts und feindlicher Stämme - als Malereien auf den Wänden ihrer Höhlen. Ganz klassische Medien, eben.

Zu den etwas neueren Medien zählt das Buch, das mit Gutenberg erstmals industrialisiert herstellbar und spätestens mit der Bibelübersetzung von Martin Luther zum Massenmedium wurde.

Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften verschaffen heute dem modernen Menschen Zugang zu und Erfahrung von Geschehnissen aus aller Welt innerhalb kürzester Zeit. Es sind die modernen Medien.

Und was für diese Printmedien und TV-Sender gilt, steht auch für das Internet. Informationen rund um die Uhr konkurrieren mit unzähligen Chats und Online-Netzwerken um die Gunst von Millarden von Usern.

Einen Unterschied zwischen Steinzeitmedien und modernem Internet gibt es schon: die 40.000 Jahre alten Meisterwerke werden die Menschen noch in 300 Jahren bewundern - der Blog von Paris Hilton wird bis dahin in Vergessenheit geraten sein.

Medien im Sinne von IT / EDV

Zu Medien im engeren Sinne der EDV bzw. IT werden von Fachleuten eher die konkreten Datenträger rund um Computeranlagen verstanden. Dazu zählen dann also Lochkarten, Disketten, Festplatten, USB-Speichersticks, CD- und DVD-ROMs sowie DV-Bänder oder SD-Karten.

Auch sie vermitteln Informationen, zumeist sind sie aber lediglich von Maschinen lesbar.

5.7.09 20:28

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